Behandlung von Säuglingen

Die osteopathische Medizin beinhaltet eine umfassende manuelle Diagnostik und Therapie von Fehlfunktionen. Mit geschulten Händen, Fingerspitzengefühl, Konzentration und exakten Kenntnissen von physiologischen und anatomischen Zusammenhängen ist es möglich, verminderte Bewegungsfreiheit zu ertasten und entsprechende Impulse zur bestmöglichen Wiederherstellung der Harmonie in den Strukturen zu setzen.

 

Osteopathische Behandlungen sind
sanft, respektvoll und haben keine Nebenwirkungen. Es wird bewusst
auf invasive Verfahren verzichtet.
Bei Untersuchung und Behandlung
werden weder Apparate eingesetzt,
noch Medikamente verabreicht.

 

 

 

Drei Körpersysteme in Harmonie:

Aus der Sicht der Osteopathie besteht unser Körper aus drei Systemen, die sich gegenseitig beeinflussen. Die Art der osteopathischen Behandlung richtet sich danach, welches der drei Systeme beeinträchtigt ist.

Ziel osteopathischer Behandlungen ist es, den Körper von Spannungen zu befreien und somit eine optimale Vitalität der Gewebe zu erreichen. Dies ist wiederum Voraussetzung, dass natürliche Selbstheilungskräfte wieder wirken können. Der Körper wird in die Lage versetzt sich selbst
zu heilen.

Eine schwierige Geburt kann starke Spannungen im Körper des Babys verursachen. Die Osteopathie bietet eine sanfte Möglichkeit, diese zu lösen und so dem Neugeborenen Schmerzen oder gar Entwicklungsstörungen zu ersparen.

Das Gewebe des Neugeborenen ist sehr weich, um das Gleiten durch den Geburtskanal zu ermöglichen. Die bei der Geburt auftretenden starken Drücke und Spannungen, auch evtl. notwendige geburtshelferische Techniken, können zu hohen Spannungsunterschieden im Gewebe nach
der Geburt beitragen.

Der Osteopath lädt den Körper durch eine sanfte und respektvolle Behandlung ein, die ursprüngliche Freiheit der Bewegung wieder zu entdecken. Die Aufmerksamkeit wird dabei auf die Kraft, Gesundheit und Vitalität im Körper und somit besonders auf das Selbstheilungsvermögen gerichtet.

Gerade in den ersten Lebensmonaten, in denen sehr viele Anpassungsprozesse stattfinden, haben osteopathische Behandlungen ein enormes Potential, die Entwicklung des Kindes zu unterstützen.


Spannungen im craniosacralen System
werden aufgespürt und sanft gelöst.
Gerade nach schweren Geburten finden
sich häufig Dysfunktionen im kindlichen
Schädel.

 

 

 

 

 

 


Gleichzeitig erhöht sich die Kompensationsfähigkeit des ganzen Organismus, dies ist ein Teil des prophylaktischen Gedankens der osteopathischen Medizin. Osteopathen behandeln subtile Funktionsstörungen, die mit schulmedizinischen Untersuchungsmethoden nicht fassbar sind.

Sie bieten somit einen Behandlungsansatz, auch wenn kein struktureller Befund vorhanden ist.

 

Beschwerden im Verdauungstrakt können
zu ständigem Schreien führen. Hier überprüft
der Osteopath die Spannung des Darms.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann ist Osteopathie angezeigt?

Funktionelle Störungen im Säuglings- und Kindesalter können sich in der nachfolgend aufgezählten Symptomatik darstellen und reagieren gut auf osteopathische Behandlung:

Im späteren Kindesalter:

Osteopathische Behandlungen können auch vorbeugend zur Stabilisierung der Gesundheit durchgeführt werden. Direkt nach der Geburt ist ein Kontrolltermin bei einem Osteopathen zu empfehlen.